Auftraggeber: STRABAG AG, Direktion Rhein-Main-Bereich Lahn
Bauzeit: 2009 – 2010
Standort: Hafengebiet Andernach
Land: Deutschland
Die Stadtwerke Andernach planten im bestehenden Hafengebiet die Erweiterung des Hafenbeckens, die Verbreiterung der Hafeneinfahrt und die Neuanlage eines KLV-Terminals. Das Projekt umfasste drei Baulose, wovon Los 1 und Los 2 (Wasserbau) durch ALPINE realisiert wurden.
Los 1: Erweiterung des Hafenbeckens
Die Kaianlage mit Hafenerweiterung verlängert den südlichen Kai bis auf die Länge des Nordkais und verbindet die beiden Enden parallel zur Ostkaistraße miteinander. Die Kaiwände wurden als zweifach rückverankerte Stahlspundwände ausgebildet. Zunächst erfolgte der Aushub des ersten Teiles des Hafenbeckens bis die obere Lage der Verankerung eingebracht werden konnte. Anschließend ein weiterer Aushub bis zur zweiten Ankerlage (hierbei waren die wechselnden Wasserstände zu berücksichtigen). Danach erfolgte der Aushub bis zur Hafensohle.
Los 2: Verbreiterung der Hafeneinfahrt
Die vorhandene Mole wurde gekürzt, so dass eine breitere Einfahrt entstand. Dazu wurde der als Erddeich mit Spundwandeinfassung ausgebildete Molenkörper parallel zur Einfahrtrichtung durch den AG abgespundet. Danach wurden die Erdmassen an der Molenspitze abgetragen und die Spundwandeinfassung entfernt. Anschließend erfolgte die Pflasterung der Molenfläche, die Steinschüttung im Hafenbecken und zur Abweisschwelle.
Technische Daten
Nassbaggerarbeiten: 40.000 m³
Abbruch Deckwerk: 2.500 t
Deckwerk: 150 m²
Abbruch Spundwand: 10 lfm.













