Auftraggeber: Wasserstraßen-Neubauamt Berlin
Bauzeit: 2005 – 2008
Standort: Hennigsdorf, Land Brandenburg
Land: Deutschland
Um die „Leichtigkeit“ der Schifffahrt zu erhöhen, wurde im Bereich der „Henningsdorfer Spitze“ eine 150.000 m³ große Landzunge mit einer rückverankerten Spundwand abgetrennt und anschließend abgebaggert.
Die gebaggerten Bodenmassen wurden mit Schiffen abgefahren. Aufgrund der großen Erdbewegungen waren zahlreiche Baggerpontons und Schiffe im Einsatz. Der Unterwasseraushub erfolgte mit GPS-Unterstützung.
Durch die Maßnahme können die Schiffe nun problemlos in die Havel einfahren, ohne aufwändige Rangiermanöver durchführen zu müssen.
Technische Daten
Bodenbaggerung: 150.000 m³
Spundwand rütteln: 2.100 m²
Spundwand pressen: 550 m²
Verpressanker: 80 Stück
Besonderheiten
Das gebaggerte Bodenmaterial wurde per Schiff in die Berliner Innenstadt transportiert und diente dort zur Auftriebssicherung für den „Palast der Republik“. Angetroffene, belastete Bodenarten bis Z2 wurden ordnungsgemäß entsorgt.













