Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Meiderich
Bauzeit: 2009 – 2011
Standort: Rhein-Herne-Kanal, Herne
Land: Deutschland
Der Ausbau des rd. 45 km langen Rhein-Herne-Kanals (RHK) wird seit 1965 im Rahmen eines langfristig angelegten Bau- und Finanzierungsprogramms in einzelnen Bauabschnitten durchgeführt. Die Reihenfolge der Baudurchführung bestimmt sich dabei sowohl nach verkehrlichen als auch nach sicherheitstechnischen Kriterien. Sämtliche Schleusen wurden inzwischen ersetzt.
Im Jahr 2000 konnte der Streckenausbau von Duisburg bis Gelsenkirchen (Lose 1 und 2) fertig gestellt werden. Lediglich der Streckenabschnitt von Gelsenkirchen bis nach Henrichenburg (Lose 3 bis 8) ist noch nicht ausgebaut worden und stellt zurzeit einen Engpass dar. Im Zuge dieses Ausbaus wird von ALPINE das Baulos 4 von RHK-km 28,200 – 30,300 ausgebaut. Die Maßnahme dient zur Beseitigung und Abwehr von Schäden, die durch den Bergbau hervorgerufen werden. Neben den klassischen Ausbaumaßnahmen konzentrieren sich die Arbeiten auf die Beseitigung/Abwehr von Bergsenkungsschäden durch Setzungen an der Oberfläche.
Technische Daten
Spundbohlen einbringen: 12.800 m²
Spundbohlen ziehen: 7.740 m²
Erdarbeiten
Betriebsweg: 27.100 m²
Oberboden abtragen/entsorgen: 29.000 m²
Oberboden liefern/ an decken: 14.600 m²
Boden lösen/entsorgen: 37.700 m³
Nassbaggerarbeiten
Boden baggern/entsorgen: 53.000 m³
Boden liefern: 37.600 m³
Kornfilter herstellen: 27.600 m²
Flächensicherung abbrechen: 22.000 m²
Steinschüttung herstellen: 27.600 m²
Besonderheiten
Bergsenkungsgebiet













